Enterprise Architektur – Informationsarchitektur auf Businessziele abstimmen

Der Einfluss der IT auf Unternehmen und ihre Ziele wächst stetig. Ihre Effizienz und Zuverlässigkeit sind längst zu entscheidenden Faktoren für die Leistungsfähigkeit eines Business geworden. Um beides zu gewährleisten, braucht es Knowhow – das eines Enterprise Architects.

 

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Was ist Informationsarchitektur? - Der Bauplan für die IT in Ihrem Unternehmen

Ein Enterprise Architect dokumentiert, überwacht und verbessert die bestehenden Verknüpfungen zwischen der Geschäftsarchitektur, also den geschäftlichen Tätigkeiten eines Unternehmens, und der IT Architektur eines Unternehmens. Eine solche Verzahnung zwischen Business und IT wird auch als Business-IT-Alignment bezeichnet. Eine funktionierende Enterprise Architecture stellt sicher, dass Ihre Abteilungen optimal von IT unterstützt werden, damit effizient arbeiten und ihren Beitrag zum Erreichen Ihrer Geschäftsziele leisten. Sie kann damit als „Bauplan“ einer Unternehmens-IT betrachtet werden, der Funktionsweisen und Abhängigkeiten deutlich macht.

Grundsätzlich gilt: Je mehr IT-Systeme und IT-gestützte Prozesse in einem Unternehmen genutzt werden, desto wichtiger die Enterprise Architecture.

Geschäftsprozesse - und damit auch die Anforderungen an die IT - ändern sich und müssen fortlaufend miteinander „synchronisiert“ und aufeinander abgestimmt sein.

Diese Synchronisierung wird auch Enterprise Architecture Management (EAM) genannt. Ausgangspunkt ist die Business-Strategie. Ist sie klar, lässt sich aus den formulierten Rahmenbedingungen und Anforderungen eine IT-Strategie ableiten. Aus der Business-Strategie wächst eine Business-Architektur heran, die wiederum mit der IT durch das Business-IT-Alignment verzahnt werden muss – das Ergebnis ist die Enterprise Architecture.

Welche Ziele kann IT Architektur aufgrund der IT Strategie verfolgen?

IT-Strategien können unterschiedliche Ziele verfolgen, die sich in drei Gruppen zusammenfassen lassen.

Wachstum ermöglichen

Eine optimierte IT kann Ihrem Unternehmen zum Beispiel Wachstum ermöglichen. Gutes Kostenmanagement oder sinnvolle Sourcing-Strategien erhöhen die Effizienz Ihrer IT – und damit auch die Wachstumschancen.

Standardisierung erreichen

Durch das Sicherstellen von Konformität (Compliance) werden veraltete Technologien identifiziert und können abgelöst werden. Durch die Standardisierung und Überwachung können zusätzliche Freiräume geschaffen werden, die wiederum Wachstumsmöglichkeiten des Unternehmens eröffnen können. Die Herstellung von Konformität durch Erfüllung von Sicherheitsstandards ist nicht nur ein Wunsch, sondern auch die Pflicht eines Unternehmens: Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) legt fest, wie Daten gespeichert und abgelegt werden dürfen.

Komplexität reduzieren

Dazu kann es sich die IT zum Ziel setzen, Komplexität zu reduzieren. Durch die effiziente Integration von Anwendungen und Systemen oder die Identifikation redundant genutzter Systeme können Kosten gesenkt und Effizienz damit wiederum gesteigert werden. Auch wenn das alles gegeben ist, ist die IT in Unternehmen ein erheblicher Kostenfaktor. Lizenzen, Service, Wartung und die Entwicklung durch die Anpassung an das Geschäft verursachen einen erheblichen finanziellen Aufwand. Und der soll sich lohnen.

Agile Enterprise Architektur vermeidet unnötige Kosten und senkt gleichzeitig das Investitions-Risiko.

Klingt gut, oder nicht? Bis zur funktionierenden Architektur sind allerdings einige Schritte zu gehen. Ein Job für einen Enterprise Architect.
Er stellt wichtige Fragen und erarbeitet mit Ihnen Antworten:

  • Welche Anwendungen sind für das Geschäft am wichtigsten und wie verändern sie sich?
  • Wo liegen kritische technologische Abhängigkeiten und wie kann das Geschäftsdatenmanagement optimiert werden?
  • Wo liegen mögliche Technologierisiken?
  • Wo werden Daten abgelegt und für was werden sie verwendet?
  • Wie hoch sind die Ausgaben für die IT?

Ihr Kontakt bei uns

Alexander Stahlkopf

+49 (0)521 - 923 742 22

alexander.stahlkopf@sutsche.com

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Wir freuen uns auf ein Gespräch mit Ihnen.
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Vom Ist- zum Soll-Zustand: „Business Capabilities“ erfassen

Am Anfang der Arbeit eines Enterprise Architects steht der Ist-Zustand. Über vom Architekten gesteuerte Schritte, Ziele, Maßnahmen und Überwachung wird daraus ein Soll-Zustand, der die Effizienz der genutzten IT-Landschaft erhöht und zum Erreichen der Businessziele beiträgt.

Um den zu erreichen, muss sich der Enterprise Architect zunächst in Ihr Unternehmen einarbeiten – und wissen, welche Ziele es erreichen will und was es dafür leisten kann. Erfasst wird das durch die Dokumentation, der sogenannten „Business Capabilities“. Entsprechende Modelle legen offen, welche Fähigkeiten zum Erreichen der gesteckten Ziele oder zum Verfolgen einer gesetzten Strategie zur Verfügung stehen. Der Enterprise Architect überprüft diese „Business Capabilities“ vor dem Hintergrund, wie diese Fähigkeiten durch Einsatz von IT verbessert werden können. Manche dieser Fähigkeiten stehen noch nicht in unmittelbarer Verbindung mit der IT, können durch ihren Einsatz aber verbessert werden.  

Transparenz schaffen und Maßnahmen ableiten

Auf Basis dieser Business Capabilities gilt es Transparenz zu schaffen – für Sie und für den Enterprise Architect selbst. Die direkte Kommunikation mit Ihren einzelnen Abteilungen schafft Klarheit darüber, wie IT genutzt wird, welche Systeme im Einsatz sind und welche Prozesse laufen. Aufschluss darüber gibt ein IT-Anwendungsportfolio: Darin werden alle genutzten – und auch die ungenutzten - Anwendungen in Ihrem Unternehmen dokumentiert.

Haben Sie den Überblick über Ihre genutzten Anwendungen?

Versicherungen nutzen etwa 300 bis 400 unterschiedliche Systeme, Banken mehr als 800 und Autohersteller sogar mehrere tausend Anwendungen.

Mit der Erhebung der genutzten Anwendungen werden diese gleichzeitig bewertet und genauer untersucht. Ist eine Anwendung kritisch für ihr Geschäftsmodell? Erfüllt sie ihre Aufgabe wie sie soll und das am besten auch noch zur Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter? Darüber verschafft sich der Enterprise Architect in enger Abstimmung mit Ihren Mitarbeitern einen Überblick.

Sich auftuende Lücken zwischen Ist- und Soll-Zustand werden danach durch abgeleitete Maßnahmen geschlossen. Eine mögliche Maßnahme ist die Auswahl eines neuen Systems, eine andere die bessere Abstimmung der bestehenden Systeme aufeinander.

Mehr Geschwindigkeit mit Agile EAM und Lean EAM

Erste Ziele zur Verbesserung der IT-Landschaft sollten schon kurzfristig erreichbar sein. In welcher Reihenfolge die Maßnahmen umgesetzt werden, hängt auch vom zur Verfügung stehenden Budget, in erster Linie aber von der Relevanz für das Erreichen der Businessziele ab. Der Enterprise Architect priorisiert diese und koordiniert die Umsetzung.

Ob die Umsetzung auch erfolgreich war, verschwindet nach Erreichen des Soll-Zustands nicht in einer Blackbox. Der Enterprise Architect überprüft ihn anhand von Kennzahlen. Seine Arbeit endet damit nicht: Je nach Rolle und Bedeutung der IT für Ihr Unternehmen kann der Soll-Zustand schon wieder hinfällig sein, bevor er erreicht werden konnte. Um das zu kompensieren, kann Enterprise Architecture Management auch agil (Agile EAM) oder leichtgewichtig (Lean EAM) gestaltet werden. EAM wird deshalb auch nicht als abgeschlossener, sondern als sich ständig wiederholender Prozess verstanden.

Jetzt ist ein klares Konzept gefragt

Fragen, um zu verstehen und Antworten zu liefern

Fachkonzeption

Treiber und Verantwortliche

Stakeholder und Dienstleister vernetzen

Product Owner

Projektmanagement mit externer Hilfe

Stakeholdermanagement und Projektcontrolling

Externes Projektmanagement

Der Weg durch die Systemlandschaft

CMS, PIM, DAM, MAM - den Überblick behalten

Systeme

Wie kann mir SUTSCHE bei der Enterprise Architecture helfen?

Ein Enterprise Architect muss tief in Ihr Unternehmen und Ihre Ziele eintauchen und viel Detailarbeit leisten. Das gilt erst recht, wenn man Enterprise Architecture als Kreislauf versteht. Ein interner Architect kann das gewährleisten – ein externer allerdings auch. Und einen Mehrwert liefern: Denn einmal im Unternehmen und seinen Strukturen etabliert, kann der Blick für Entwicklungen außerhalb eines Unternehmens mit der Zeit verloren gehen.

Das Aufdecken von Potenzialen zur Kostensenkung, die Steigerung der Effizienz oder Agilität lebt allerdings von technologischen und methodischen Entwicklungen, die in erster Linie außerhalb Ihres Unternehmens ablaufen.

Entgehen sollen sie Ihnen natürlich trotzdem nicht: SUTSCHE kann seine Unabhängigkeit für Sie einsetzen. Wir verwalten keinen Ist-Zustand. Stattdessen bringen wir unsere Erfahrung aus anderen Projekten und Kundensituationen ein, um Ihr Vorhaben erfolgreich zu gestalten.

Ihr Weg außerhalb der Öffnungszeiten und während der Heimspiele

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