Headless CMS – Inhalte effizient wiederverwenden und anzeigen

Kann Content auch dann an sein Ziel gelangen, wenn er von der Darstellung losgelöst erstellt und verwaltet wird? Er kann! Zumindest dann, wenn das mit einem sorgfältig und richtig eingerichteten Headless Content Management System geschieht.

 

  

 

   

 

  

 

Ein Inhalt, viele Ausspielungskanäle – Herausforderungen an Content Management

Der Begriff „Headless CMS“ ist vielleicht noch neuer – der dahintersteckende Gedanke ist es nicht. Was bedeutet er? „Headless“ definiert die Entkopplung des Frontend von seinem Backend. Diese Entkopplung liegt beim Content Management, also der Organisation von digitalen Inhalten, in der Trennung der Erstellung, Verwaltung und Speicherung des Inhalts von seiner Darstellung. Headless CMS lösen damit eine Verbindung auf, die über viele Jahre unauflösbar erschien.

Warum hat sich das geändert? Weil es sich ändern musste. Denn wo Content in der Vergangenheit vor allem und bevorzugt auf einer Website für seine Nutzer zugänglich gemacht wurde, steht jetzt eine ganze Reihe an Kanälen, die dazu ständig wächst. Denken Sie nur kurz an ihren eigenen Alltag – und an die Geräte, die Sie an einem gewöhnlichen Tag verwenden. Ein Smartphone? Ganz sicher - vielleicht sogar eine Smartwatch, Sprachassistenten oder andere sogenannte Wearables. Und jetzt denken Sie an die vielen Werbedisplays in Bussen und Bahnen, an Bahnhöfen oder Straßen, die Sie täglich wahrnehmen.

All diese Geräte und Kanäle müssen Inhalte auf unterschiedliche Art und Weise nutzbar machen. Jedes Gerät stellt andere Anforderungen an den Content. Eine Darstellung, die auf einer Website gut funktioniert, ist für eine Smartwatch nahezu unbrauchbar. Unternehmen führt das zu der Pflicht, genau diesen Möglichkeiten gerecht zu werden. Genau das schafft traditionelles Content Management, das ausschließlich auf einen (z.B. Websites) oder bestimmte Kanäle ausgerichtet ist, nicht mehr. Zu unterschiedlich sind die Anforderungen geworden, die ein Kanal an die darzustellenden Inhalte stellt.

Ihr Kontakt bei uns

Alexander Stahlkopf

+49 (0)521 - 923 742 22

alexander.stahlkopf@sutsche.com

Braucht mein Unternehmen ein Headless CMS?

Headless CMS sind eine interessante Wahl für Integrationsszenarien, gerade im Bereich E-Commerce. Headless CMS sind allerdings nicht für jedes Unternehmen die optimale Lösung. Der hohe initiale Aufwand in Strukturierung und der Entwicklung von kanalgerechten Darstellungen sollte sich lohnen.

Wie kommen wir zu einem Headless CMS?

Bevor für oder gegen die Einführung eines Headless CMS gestimmt werden kann, müssen einige Fragen beantwortet und bewertet werden. Unternehmen, die bislang nur einen Kanal für die Verbreitung von Inhalten genutzt haben, haben vielleicht Potenziale ungenutzt gelassen.  

Die Entscheidung über ein headless oder traditionelles Content Management System kann letztlich nur auf Basis sauber erhobener Anforderungen getroffen werden. In unserer Anforderungserhebung stellen wir dieses Schritt für Schritt auf und schaffen so die bestmögliche Grundlage für eine Entscheidung. Fällt die letztlich tatsächlich auf ein Headless CMS begleiten wir Sie auf dem weiteren Weg von der Dienstleisterauswahl bis zur Migration von Inhalten und der Einführung des neuen Systems.

Traditionelles Content Management: Praktisch, aber träge

Das „traditionelle“ Content Management bedient sich einer logischen und abgeschlossen Kette, die Inhalte auf dem Weg zu ihrem Nutzer durchlaufen: Inhalte werden zunächst von einem Redakteur erstellt, in einer Datenbank abgelegt, gespeichert und verwaltet. Das gleiche System kümmert sich danach auch noch um die Darstellung dieser Inhalte. Das macht Content Management zum einen praktisch, zum anderen allerdings auch träge.

Headless CMS – Inhalt und Darstellung voneinander getrennt

Dort setzen Headless CMS an: Sie brechen die bisher geknüpfte Content-Kette von Erstellung bis Darstellung auf und organisieren die Bereitstellung von Inhalten neu.

In einem headless angelegten Content Management System ist das CMS nur noch für vier Komponenten der Content-Kette verantwortlich: Erstellung, Speicherung, Verwaltung und Auslieferung. Geht es an die Darstellung, übernehmen die Kanäle. Diese bekommen im CMS abgelegten Inhalte über „application programming interfaces“ (APIs), auch Schnittstellen genannt, bereitgestellt.

Die Schnittstellen selbst sind allerdings nicht für die Darstellung verantwortlich, sondern verteilen die abgelegten Inhalte an die unterschiedlichen Kanäle. In denen ist die Darstellung der Inhalte bereits festgelegt.

Entwickler haben die Aufgabe, eine für einen Kanal (Website, Apps, Sprachassistenzen, Werbebanner) bestmögliche Darstellung oder Interpretation zu kreieren. Die beste Darstellung ist in der Regel die mit der größten Nutzfreundlichkeit. Bei der Gestaltung dieser Darstellungen lösen sich die Entwickler gänzlich von den darzustellenden Inhalten. Sie erarbeiten keinen Kompromiss, der eine bereits vorgegebene Darstellung bestmöglich adaptiert, sondern ein gänzlich neues Produkt.

Diese Darstellungen werden so zu einem kanalspezifischen Frontend – dem Kopf des CMS. Bloß ist dieser Kopf nicht länger fest auf dem nach wie vor existierenden Backend aufgesetzt, sondern kann – je nach Kanal – ausgetauscht werden. Und das, ohne eine feste Verbindung herzustellen: Die Darstellungen werden stattdessen so aufgebaut, dass sie über die an das Backend angeschlossene Schnittstelle nur noch jene Inhalte anfordern, die für die Darstellung im Kanal auch tatsächlich benötigt werden.

Eine Smartwatch bekommt also nicht mehr alle verfügbaren Inhalte übermittelt, sondern nur noch die zum Kanal passenden.

Vorteile von Headless CMS – Mehr Geschwindigkeit, höhere Nutzerfreundlichkeit, weniger Abhängigkeit

Durch den Einsatz von Headless CMS Lösungen haben damit für alle Beteiligten den Content-Kette entscheidende Vorteile:
Redakteure müssen bei der Erstellung von Inhalten nicht mehr länger ihre Darstellung berücksichtigen, Entwickler müssen bei der Gestaltung von Darstellungen keine Kompromisse mehr eingehen und Nutzer dürfen sich über eine größtmögliche Nutzerfreundlichkeit freuen. Dazu steigt die Geschwindigkeit, in der neue Inhalte erstellt und verbreitet werden können. Auch Unternehmen macht das in der Content-Verteilung zudem deutlich agiler: Ein neuer Kanal stellt bestehende Prozesse und Systeme nicht mehr auf den Kopf, sondern kann leichter in sie integriert werden.

Ganz ohne Kompromisse kommt allerdings auch der Einsatz von Headless Content Management nicht aus:
Durch die Entkopplung von Erstellung und Darstellung haben Redakteure häufig keine direkte Möglichkeit mehr, spätere Darstellungen ihrer angelegten Inhalte zu überprüfen, bevor sie auch für Nutzer zugänglich werden. Lösungen müssen über Umwege geschaffen werden. Entwickler wiederum müssen davon ausgehen dürfen, dass eine festgelegte Content-Struktur konsequent und über lange Zeiträume hinweg von der Redaktion gepflegt und beibehalten wird.

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